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Projekt: FrameFold

Ich habe eine App gebaut, die fast niemand braucht. Absichtlich.

FrameFold ist seit August 2026 im App Store. Die App macht aus dem Video eines Arbeitsprozesses automatisch eine Stopmotion-Animation. Die Zielgruppe: bildende Künstler, Handwerk, Kunstpädagogik. Ein Markt, den kein Konzern je bedienen wird, weil er sich nicht rechnet. Für eine Beratung ist so ein Projekt trotzdem interessant, und zwar genau deshalb.

FrameFold auf dem iPhone: aus einem Video eines Faltprozesses wird eine Stopmotion-Animation

Der Anlass war eine einzige Person

Der österreichische Künstler Aldo Tolino faltet gedruckte Fotografien zu Objekten und fotografiert sie wieder. Bild wird Objekt wird Bild. Er wollte diesen Prozess dokumentieren, ohne ihn dauernd zu unterbrechen. Kein Stativ-Auslöser, kein Assistent, keine hundert Einzelaufnahmen von Hand.

Also haben wir ein Werkzeug gebaut, das die ruhigen Momente in einem Video selbst findet. Es verwirft jedes Bild, auf dem seine Hände zu sehen sind, gleicht Verwacklung aus und montiert den Rest zur Animation. Alles läuft auf dem Gerät, ohne Cloud und ohne Konto.

Aus dem Auftrag für eine Person wurde ein öffentliches Produkt. Und aus dem Produkt ein Vertriebsargument, das anders funktioniert als alles, was ich sonst empfehle.

Dieses Demo-Video wurde mit FrameFold gemacht. Womit sonst.

Was eine kleine App kann, was ein Whitepaper nicht kann

Klassisches Content-Marketing behauptet Kompetenz. Eine App, die läuft, beweist sie. Und der Beweis ist in Sekunden überprüfbar: herunterladen, öffnen, ausprobieren.

Beweis statt Versprechen

Wer wissen will, ob ich Digitalisierungsprojekte zu Ende bringe, muss keiner Referenzliste glauben. Die App ist im Store, sie hat Apples Prüfung bestanden, und auch die unangenehmen Teile sind nachweisbar erledigt: Datenschutzerklärung, EU-Händlerstatus, Store-Compliance.

Wenige Besucher, aber die richtigen

Eine Nischen-App erreicht wenig Menschen. Aber wer FrameFold findet, hat ein sehr spezifisches Problem und sucht jemanden, der solche Probleme löst. Das ist mir lieber als tausend Klicks von Leuten, die nie anrufen.

Material, das man nicht erfinden muss

Ein echtes Produkt liefert von selbst, was sonst mühsam konstruiert wird: Screenshots, ein Demo-Video, ein öffentliches Code-Repository, eine Entstehungsgeschichte mit einem echten Menschen darin.

Ein Satz, der Gespräche öffnet

"Ich mache Digitalberatung" beendet Smalltalk zuverlässig. "Ich habe für einen Künstler eine App gebaut, die erkennt, wann seine Hände aus dem Bild sind" hat noch jedes Gespräch verlängert.

FrameFold Screenshot: Video auswählen FrameFold Screenshot: ruhige Momente werden automatisch erkannt FrameFold Screenshot: Bildauswahl und Stabilisierung FrameFold Screenshot: fertige Stopmotion-Animation exportieren

Ohne Wege dorthin ist die beste Referenz unsichtbar

Der häufigste Fehler bei solchen Projekten: Die Seite entsteht, wird einmal auf LinkedIn geteilt und verschwindet dann. Eine Seite, auf die nichts verlinkt, ist für Suchmaschinen bedeutungslos und für Besucher eine Sackgasse.

Deshalb gehört zu diesem Projekt mehr als die Seite selbst. Die Startseite, die Leistungsseiten und die Referenzen verweisen im Text hierher, diese Seite verweist zurück auf das Angebot, für das sie der Beleg ist, und ältere Beiträge zu verwandten Themen wurden nachgerüstet. So wird aus einer Geschichte ein Vertriebsweg. Wie diese Website insgesamt als Testfeld dient, steht auf der Seite zu Generative Engine Optimization.

Dieselbe Logik gilt für Ihre Website. Ich prüfe sie in jedem Projekt mit, denn die beste Referenz nützt nichts, wenn kein Weg zu ihr führt.

Was so ein Projekt voraussetzt

Ganz ehrlich: Eine eigene App ersetzt kein Marketing, sie ergänzt es. Und sie funktioniert nur unter Bedingungen, die nicht jedes Unternehmen erfüllt.

Es braucht das echte Problem einer echten Person. Erfundene Zielgruppen erzeugen erfundene Produkte, und das merkt man ihnen an. Es braucht die Bereitschaft, das Ergebnis öffentlich zu machen, samt Code und Fehlern. Und es braucht den Atem für den unglamourösen Teil: Store-Richtlinien, Datenschutz und Auflagen sind die Hürde, an der die meisten Vorhaben tatsächlich scheitern, nicht die Technik.

Der Aufwand ist kleiner, als die meisten vermuten. FrameFold ist in wenigen Wochen entstanden, KI-gestützt entwickelt, mit automatisierter Build- und Testpipeline. Der Engpass ist heute selten die Umsetzung. Der Engpass ist die Entscheidung.

Sprechen wir darüber.

Sie überlegen, ob ein eigenes kleines Produkt für Ihr Unternehmen Sinn ergibt? Oder Sie haben eine Idee, die seit Jahren in der Schublade liegt, weil die Umsetzung zu groß wirkte?

FrameFold ist kostenlos im App Store verfügbar und wurde von Bracharz Consulting entwickelt. Der Quellcode liegt offen auf GitHub. Die App verarbeitet alle Daten lokal auf dem Gerät, Details in der Datenschutzerklärung.